2010
01.23

Wer hat nicht schon mal von einem Grafiktablet neben seinem Mac geträumt?! Ob man das Ding letztendlich braucht sei einmal dahin gestellt. Aber allein die Vorstellung zu den Besitzern eines solchen Teiles zugehören, macht einen schon irgendwie stolz. Nur woher nimmt man das Geld dafür? Denn selbst das kleinste Wacom Intuos4 S kostet stolze 224,90€ (UVP). Wer es billiger haben möchte und nicht den Mercedes unter den Stifttablets besitzen muss, der kann nun einfach auf das integrierte Touchpad zurückgreifen. Und wie? Ganz einfach, die Firma Ten One Design macht mit dem Programm Inklet aus dem Trackpad ein voll funktionsfähiges Grafiktablet, das mit dem optional erhätlichen Stift sogart Druckstufen und Handschrifterkennung vorweisen kann. Und jetzt der Hammer, Programm und Stift kosten nur ca. 30€. Mehr Infos gibts hier und ein anschauliches Video erklärt das Prinzip noch mal per Bild und Ton.

2010
01.12

TV im Web

Für alle die nicht vom Fernseher loskommen, können ihn jetzt kostenlos mitnehmen. Zumindest wenn sie einen internetfähigen Laptop haben. www.zattoo.com bietet allen registrierten Benutzern die Möglichkeit Fernsehprogramme in durchaus guter Qualität zu schauen und das kostenlos. Falls man bei der großen Auswahl mal den Überblick verlieren sollte, wird der passende Programm-Guide gleich mitgeliefert.

2010
01.08

Die grundlegende Technologie Schriften in Internetseiten einzubetten besteht schon lange Zeit, praktisch bestehen in diesem Bereich aber bis heute Probleme. Aktuell besteht mit CSS 3 die Möglichkeit neben dem Einsatz von Systemschriften auch alle anderen Schriften zu integrieren. Dies geschieht mit dem Befehl “@font-face”. Die Problematik hat sich aber indes nicht aufgelöst, sondern derweil nur verschoben. Zwar kann die Schrift einer Internetseite vom Betreiber oder dem Gestalter frei gewählt werden, nur darf sie das auf Grund der bestehenden Lizenzbedingungen leider nur seltenst, da die verwendete Schrift dem jeweiligen User frei und in einem nutzbarem Format zur Verfügung steht. Die Lösung, WOFF (Web Open Font Format) wird erstmals von Firefox 3.6 unterstützt. Das Type-Format bietet sowohl für die Schriftindustrie den Vorteil, das die Dateien vor der illegalen Vervielfältigung geschützt sind, als auch den Kunden eine adäquate, weboptimierte und individuelle Schriftlösung mit einer geringen Dateigröße. Weitere Informationen zum Thema unter: www.webfonts.info

2010
01.04

Neben den altbekannten Wackelbildern (Linsenraster-Bild) gibt es auch eine do-it-yourself-Methode. Auf YouTube finden sich hierzu anschauliche Beispiele.

2010
01.04

Video in Print

Das nicht alle Versandhäuser neue Entwicklungen verschlafen beweist Otto. Mit der Gala Ausgabe vom 14.01.2009 erhalten Abonentinnen der Zeitschrift einen Beileger des Versandhauses mit integrierter Deutschlandpremiere. Das Besondere, in dem Beileger ist ein kleiner Monitor integriert, auf dem kurze Video laufen und der sich mittels USB-Kabel wiederaufladen lässt. Weitere Infos auf: www.internetworld.de

2010
01.04

Im Zeitalter von Second Life werden nun auch Mesen digital. Nun bereits zum zweiten Mal nähert sich der Termin der Photo Online Messe. Zwischen dem 18. und 22. Januar öffnet die Veranstaltung ihre virtuellen Pforten. Namhafte Hersteller, wie z. B. Apple, Adobe, Canon und Hasselblad sind mit am Start. Veranstaltet wird das Event von der PCP-Gruppe, die ihre Kunden darin unterstützen möchte, sich bequem und kostenlos weiterzubilden. Nähere Informationen finden alle Interessierten unter: www.pcp-online.eu/messe.html

2010
01.01

In der aktuellen Ausgabe (form 230 – Januar/Februar 2010) der bekannten Designzeitschrift Form ist die ganzseitige Anzeige der Ambiente der Messe Frankfurt geschaltet. Erstaunlich ist, dass neben der identischen Farbwahl auch das Grundkonzept der Leitfäden Verwendung gefunden hat. Böse Zungen könnten nun behaupten, dass sich wohl der eine Gestalter vom anderen hat “inspirieren” lassen hat. Wahrscheinlicher hingegen ist, dass Kreativität doch in geordneten Bahnen verläuft und somit unterschiedliche Personen unabhängig von einander die gleichen Ideen entwickeln können.

2010
01.01

Jetzt ist es auch für den Rest der Welt so weit, Photoshop steht im App Store kostenlos zum Download bereit. Nachdem es zuvor bereits über 3 Millionen Mal in Kanada und den USA heruntergeladen wurde, können nun alle iphone Besitzer das Programm in englischer Sprache nutzen. Dabei ist jedoch der Name Photoshop mehr Schein als Sein, den mit dem Nutzenumfang der adäquaten Mac/PC Version hat der mobile Ableger nur wenig gemein. Zwar gibt es Bearbeitungswerkzeuge zum Beschneiden und Rotieren von digitalen Bildern sowie Effekte und Filter, dann aber hört die Werkzeugliste aber auch schon auf. Jedoch bleibt abzuwarten, was durch die nächsten Upgrades ermöglicht wird? Nur wird sich wahrscheinlich der Geldbeutel des Users konträr zum steigenden Programmumfang verhalten. Wer jedoch die Kunden von Adobe und Apple kennt, wird wissen, dass diese durchaus über ein gewisses Budget verfügen.

2009
12.31

Immer wieder kommt es vor, dass in der Ausbilung oder im Studium zum Mediendesigner fiktive Projekte für große Marken konzipiert und gestaltet werden sollen. Nur woher bekommt man das entsprechende Material?

Es besteht die Möglichkeit über das Online-Angebot auf eine Mediendatenbank des Unternehmens zustoßen, auf der sich sowohl die Logos als auch entsprechendes Bilder befinden. Leider sind die Chancen eher gering, den viele Unternehmen besitzen zwar solche Datenbanken, veröffentlichen diese aber verständlicherweise nicht. Jedoch ein gezielter Blick auf den Online-Auftritt lohnt sich dann doch öfter als man denkt. Für den anderen Fall gibt es zumindest einige Internetseiten die Firmen- und Markenlogos als eps-Dateien zum Download anbieten und das sogar kostenlos.

Den seinen wir doch mal ehrlich, ein Bild kann bis zu einem gewissen Maß skaliert werden und eine leichte Verpixelung stört das Auge des Betrachters gar nicht so stark. Aber ein Logo mit seinen hohen Kontrasten und den einfachen Formen wirkt selbst mit höherer Auflösung in gedruckter Form eher unansehnlich. Also das muss nicht mehr sein. Abhilfe schafft z. B.: www.brandsoftheworld.com

2009
12.31

Jeder kennt ihn, den Schlecker nebenan. “Zu klein, zu altmodisch, zu teuer”, Meinungen um die Schlecker-Filialen zu meiden gibt es viele. Daher hat sich der Anton Schlecker-Konzern auch etwas cleveres einfallen lassen, ein Redesign seiner Märkte. Also wird der Namenszug fix um ein paar farbige Punkte und den Zusatz XXL ergänzt. Zuvor werden natürlich die Verkaufsflächen vergrößert und freundlicher gestaltet und schon ist ein neues Markenimage kreiert. Dies ist sicherlich den Hauptkonkurrenten DM und Rossmann zu verdanken. Aber der eigentliche Zweck oder zumindest ein äußerst positives Beiwerk ist ein anderer. Den nebenbei werden die Angestellten der alten Filialen entlassen und neue Mitarbeiter eingestellt. Diese verdienen aber nach einem Bericht von RTL (Nachtjournal, 30.12.09) statt eines Stundenlohns von über 12 Euro, weniger als 7 Euro pro Stunde. Außerdem wird der Jahresurlaub um 6 Tage auf 24 Arbeitstage gekürzt und Weihnachts- und Urlaubsgeld entfallen ganz.

Es ist doch beachtlich was so marginale Änderungen, den Designer sei dank, alles bewirken können. Wobei die sicherlich nicht die Schuldigen sind.